Windkraft

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, als ich das erste mal ein Windrad gesehen habe.
Damals schon habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich mit einem kleinen Windrad
einen Beitrag für meinen Energiehaushalt erwirtschaften könnte.
Durch einen Zufall erfuhr ich in der Arbeit von einem Kollegen im Werk 2,
der ein Windrad betreibt und selbst gebaut hat.

Also einen Termin ausgemacht und hingefahren. Dort angekommen, machte ich große Augen,
denn das Windrad hatte einen Durchmesser von etwa 8 Metern und stand direkt neben dem Haus.
Es hatte eine "Fernbedienung" um das WR bei Sturm elektrisch aus dem Wind zu fahren.
Inzwischen sind wir recht gut befreundet. Dann habe ich mir das Buch: Wind: Strom für Haus und Hof von Uwe Hallenga gekauft und ein erstes Windrad zur Stromerzeugung gebaut. Den Repeller habe ich aus einem Stück Eschenholz geraspelt und gefeilt. Beim ersten
Sturm hat sich dieser Repeller wie ein landender Großhubschrauber angehört.

Aber mit dem erzeugten Strom habe ich mein Brauchwasser erhitzen können. Blies der Wind ein paar Tage,
war das Ergebnis schon spürbar.
Private Gründe zwangen mich zu einem Umzug. Hier habe ich wieder ein kleines WR gebaut.
Doch der erste Sturm hat es "abmontiert". Ich hatte es zu leicht und vielleicht zu schlampig konstruiert.
Daraufhin habe ich ein neues gebaut. Dieses mal mit einem Permanentgenerator, der aus Canada stammt.
Er ist ca. 35 kg schwer aber mit der Leistung bin ich recht zufrieden.
Auf den Fotoseiten habe ich einige Bilder gestellt, die Details davon zeigen.

Inzwischen hat es schon einige Stürme überstanden. Beim letzten Sturm im Jannuar 2007 habe ich einmal eingeschaltet und war erstaunt über die Leistung: Bei 26,8 Volt ist der Zeiger vom Amperemeter bei 35 Ampere hinten am Anzeigegerät angestanden.